Hallo Freunde des guten Essens – heute gibt es einen Beitrag verfasst von Chris.
Und zwar mit dem Rezept zum perfekten Dinner, welches ich hiermit gewinnen konnte! Mittlerweile ist es schon wieder so lange her… im Dezember 2013 wurde gedreht und im März 2014 wurde die ganze Sendung im TV ausgestrahlt.
Alles in allem war es eine nette Erfahrung, nicht zuletzt weil wir uns als Truppe gut verstanden haben.

Für die Vorspeise braucht Ihr:

  • 10 Pfefferkörner schwarz
  • ca. 50g Parmesan
  • 400g Kalbsfilet
  • 5 Seeteufelbäckchen
  • 1/2 Zitrone
  • 1 Schalotte
  • 2EL Cognac
  • 2TL Dijon Senf
  • 3EL Olivenöl
  • 30g Pistazien
  • Bund Kerbel
  • 5TL Pistazienöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Die Pfefferkörner im Mörser zerstoßen, den Käse reiben und dann beides mischen.
Eine beschichtete Pfanne erhitzen und etwa 2 EL der Käsemischung kreisförmig in der Pfanne flach verteilen und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Wenn der Käse am Rand leicht bräunt, aus der Pfanne heben und auf einem Backofenrost oder Kuchengitter auskühlen lassen. Mit dem restlichen Käse 5 weitere Käsescheiben herstellen.

Nun zum Tatar:
Das Kalbsfilet trockentupfen und mit einem scharfen Messer sehr fein hacken. Die Zitronenhälften auspressen. Schalotte schälen und fein würfeln, mit Cognac, Senf und 1-2 EL Olivenöl zum Fleisch geben, mischen und mit Salz, Pfeffer und einigen Tropfen Zitronensaft würzen.

Für die Seeteufelbäckchen die Pistazien fein hacken. Die Seeteufelbäckchen dann waschen, trockentupfen, mit Salz und Pfeffer und etwas Zitronensaft würzen und in den Pistazien wenden. Die Pistazien fest andrücken.

Kerbel waschen, trockenschütteln und die Blätter abzupfen. Das restliche Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Seeteufelbäckchen darin von jeder Seite 2 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Darauf achten, dass sie nicht zu lange in der Pfanne sind, ansonsten werden sie trocken und ledrig.
Das Tatar mithilfe eines Ringausstechers dekorativ auf die Teller geben. Die Seeteufelbäckchen daneben anrichten. Mit Käsescheiben und Kerbel garnieren und mit dem Pistazienöl umträufeln.

Hauptspeise:

  • 1kg Rinderfilet
  • 10 Scheiben Bacon
  • 100g Butter
  • 100g Trüffelcreme
  • 4EL Trüffelöl
  • frischen Thymian
  • 1 Ei
  • 60g Toastbrot (alternativ Semmelbrösel)
  • 250g grünen Spargel
  • 250g Süßkartoffel
  • 2EL Balsamico
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:
50 g Butter, die Trüffelcreme und das Trüffelöl schaumig rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Einen Zweig Thymian zupfen und klein hacken. Das Ei aufschlagen und trennen. Die Rinde vom Toastbrot entfernen und fein reiben. Toastbrot, Thymian und Eigelb zu der Trüffelbuttermasse geben und miteinander vermengen. Das ganze zwischen 2 Alufolien flach verteilen und für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Inzwischen das Rinderfilet waschen und trocken tupfen. Mit den Baconstreifen umwickeln und mithilfe einer Kordel fest zusammen ziehen. Öl oder Butterschmalz in der Pfanne erhitzen. Das Fleisch bei starker Hitze für 2-3 Minuten von jeder Seite scharf anbraten. Bei ca. 80 Grad im Backofen ca. 45 min zur Ruhe stellen.

Zwischenzeitlich die Süßkartoffeln schälen, waschen und in Pommesgröße schneiden. Entweder in der Fritteuse kross frittieren oder in der Pfanne mit Salz und Pfeffer kurz anbraten. Das Problem bei Süßkartoffeln ist, dass Sie nicht wirklich kross werden (wie normale Kartoffeln).
Nun die grüne Beilage, die einfach super zu diesem Gericht passt. Ihr könnt natürlich auch anderes Gemüse verwenden – ich selbst bin aber Fan vom grünen Spargel. Abgesehen davon, passt er auch noch farblich klasse dazu 😉
Den Spargel an den Enden ca. 1-2cm abschneiden und waschen. In der Pfanne scharf mit etwas Olivenöl anbraten. Zum Ende mit dem Balsamicoessig in der Pfanne würzen.

Damit man den Garpunkt des Fleisches erkennt, gibt es einen Trick: Daumen und Zeigefinger aufeinander legen: Fleisch ist englisch, Daumen und Mittelfinger: Fleisch ist medium (zartrosa) und Fleisch und Ringfinger zusammen: das Fleisch ist durch und ihr könnt es wegschmeißen – nein, Spaß. Nur finde ich es schade, wenn man Rindfleisch von guter Qualität durchbraten lässt. Medium ist schon das höchste der Gefühle – aber letztendlich ist es ja auch Geschmackssache.
Das Fleisch also aus dem Ofen nehmen und in der Pfanne mit Butter (viel Butter) nochmal scharf anbraten. Darauf achten, dass die Pfanne wirklich heiß ist, denn das Fleisch soll nur noch ein paar Röstaromen bekommen und kross werden. Fleisch rausnehmen. Den Ofen auf Grill stellen und das Fleisch mit der gekühlten Trüffelkruste bedecken. Im heißen Ofen die Kruste für ca. 3 Minuten unter dem Grill braun werden lassen.
Zusammen mit den Süßkartoffeln und dem grünen Spargel anrichten.

Für mich (fast) das Beste an einem Essen (und daher auch besonders wichtig): die Nachspeise
Für das Eis benötigt ihr:

  • 100g weiße Schokolade
  • 200ml Sahne
  • 125ml Milch
  • 2 Eier
  • 80g Zucker
  • 1 Vanilleschote

Für das Schokoküchlein:

  • 200g Butter
  • 200g Schokolade
  • 6 Eier
  • 250g Zucker
  • 100g Mehl
  • 40g Kakaopulver

Nun zur Zubereitung:

Das Eis:
Die Milch zusammen mit der Vanille und dem Zucker in einen kleinen Topf geben und erwärmen. Die Schokolade dazugeben und unter ständigem Rühren schmelzen. Die weiße Schokoladenmilch nun abkühlen lassen, gelegentlich umrühren. Nun die Eier unter die kalte Milch rühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Masse rühren bis sich alles gut verbunden hat. Jetzt kann die weiße Schokoladeneismasse in die Eismaschine. Nach ca. 40 Minuten Rühren (abhängig von der Eismaschine) im Gefrierfach kühl stellen.
Es geht auch ohne Eismaschine – dann benötigt ihr einen Kübel voll Eiswürfel, auf den ihr die Schüssel mit der Eismasse stellen könnt. Unter Rühren die Masse cremig machen. Nach ca. 10 min im Gefrierfach kühl stellen.

Die Schokoküchlein:
Butter und Schokolade über Wasserdampf verflüssigen. Anschließend mit den Eiern und dem Zucker schlagen und zum Schluss Mehl und Kakaopulver zufügen. In kleine gefettete Formen (ca. 7,5 cm Durchmesser und 4 cm hoch) ungefähr 8 – 10 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 210 Grad backen.
Die Küchlein lassen sich auch hervorragend vorbereiten und im Kühlschrank mehrere Tage aufbewahren

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