Hej hej hej!

Wie gefällt Euch der Herbst? Stylingtechnisch hat man da ja definitiv mehr Möglichkeiten.
Aber ansonsten bin und bleibe ich ein Sommer-Mensch.
Immer gegen Ende des Jahres, wenn es dunkler und auch ungemütlicher wird, werde ich noch mal eine Portion  tiefsinniger.
Meine Laune wird in dieser Zeit auch nicht besser und so muss ich aufpassen nicht zu zickig oder gar zynisch zu werden.

In meinem Leben war es noch nie für einen langen Zeitraum so ruhig, dass mir langweilig war.
Darum kann ich auch sagen, dass „mir gerne langweilig ist“. Aber in der Regel ist es bei mir immer so turbulent, dass ich super viele verschiedene Dinge unter einen Hut bekommen muss.

Derzeit bin ich damit beschäftigt die (letzten) Finetunings am Coworking Space No 5 zu machen.
Das nimmt Vormittags viel Zeit ein mit Presseterminen, Fototerminen, Aquise, Planung und allem was noch dazu gehört.
Außerdem versuche ich auch die Shootings für den Blog Vormittags abzuarbeiten, damit ich pünktlich um 14:30 Uhr den Benaja aus dem Kindergarten holen kann.
Mit Benaja sind wir beim nächsten „Stress“-Faktor. Nicht, dass er stressig ist, aber ein Kind nimmt nun mal sehr viel Zeit und auch Kraft in Anspruch. Mit ihm muss ich dann weitere Erledigungen machen, sowohl berufliche als auch private.
Neuerdings bin ich Mitglied im Elternbeirat von Benaja´s Kindergarten. Zusammen gründen wir einen Förderverein, was auch viel Zeit und Nerven in Anspruch nimmt.

Und weil das noch nicht genug ist, ziehen wir privat auch noch in eine neue Wohnung! 😀
Da übernehme ich das Kistenpacken nebenbei (alleine, damit ich auch aussortieren kann und alles wieder finde) und organisiere dazugehörige Dinge. Ummelden, Telefonanschlüße ändern, Sperrmüll bestellen und so weiter!
Den Umzug an sich haben wir am Samstag hinter uns gebracht, aber natürlich ist in der neuen Wohnung noch so einiges zu tun.

Zu all dem übel habe ich aktuell kein eigenes Handy 😀
Ein neues Handy habe ich schon bestellt, welches aber aufgrund von Lieferproblemen erst um den 08. November bei mir eintrudelt… ja mei, ist ja nicht so, dass es heutzutage Berufe gibt, bei denen man zwingend ein Handy braucht.
Und wo wir gerade über Liefertermine reden:
Die Küche für die neue Wohnung kommt erst am 09. November – wir werden also noch eine Wochen ohne Küche leben müssen.
ach… und wann das neue Sofa kommt weiß ich auch nicht 😀
Ein paar Tage hatte ich zu all dem Übel auch noch einen Lippenherpes, der mich immer total fertig macht.
Irgendwann neben bei muss ich dann noch mal den Haushalt für 3 Personen schmeißen und eben diesen anderen Kram, den wir (Frauen) alle zu erledigen haben…

Ihr seht. Bei uns/mir läuft es gerade so richtig….
Und das ist nur ein kleiner Auszug aus meinem älltäglichen Leben. Das stört mich aber nicht. Was mich daran manchmal stört sind andere.
Andere, die sich darüber beschweren, dass sie es nicht geschafft haben in den letzten Tagen selfies zu machen, weil sie Koffer packen mussten.
Andere, die sagen sie haben keine Zeit, weil sie noch auf ihren stupiden 9 to 5 Job müssen, bei dem sie nichts tun.
Andere, die direkt Änderungsvorschläge haben, weil sie selber Ihr Leben so bravurös meistern (nicht).
Andere, die arbeitslos sind und jammern, wie viel Stress sie haben, weil sie Wäsche waschen müssen…
An Euch anderen :

Ihr solltet mal einen Monat in meinen Schuhen laufen. Dann entscheiden wir, ob ich gute Haltungsnoten verdiene oder ob ihr mich einfach alle besser in Ruhe weitermachen lasst.
Denn eins meiner liebsten Mottos ist:
Fall down nine stand up ten times.
Und bitte denkt immer daran (nicht nur bei mir):
Das, was Ihr seht, das erlaubt Euch dieser Mensch zu sehen.
Aber das ist niemals die ganze Story.
Ich hätte Euch auch einfach diesen Look zeigen können, ohne großen Kommentar.
Unter Euch sind aber viele, die mich persönlich kennen und sich gerne ihren eigenen Brei zusammenreimen und mir unrecht tun.
Ich arbeite hart & viel und nur, weil ich ein x in der Woche schöne Fotos hier veröffentliche bin ich weder überheblich, noch unerreichbar, noch habe ich mich zum negativen Verändert.
Im Gegenteil. Wenn ich mein heutiges ICH mit dem vom letzten Jahr vergleiche, dann bin ich so viel stärker, erfahrener und in vielen Bereichen auch umgänglicher geworden.

So. Ende der Moralpredigt. Schreibt mir ´nen Kommentar! 😉

Xx, Vanessa

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