Kinder? Nääää danke! Ich werde bestimmt nicht meine Zeit damit verbringen ein Kind zu beschäftigen.
Ein Baby gewickelt habe ich auch noch nie!
So habe ich noch vor etwa sechs Jahren geredet, wenn es um Kinder ging.
Ich war auch wirklich gut darin, nie mit Babies und Kleinkindern zu tun zu haben.
Wurde ein Baby geboren habe ich so lange wie möglich gewartet es mir ansehen zu gehen. Es dann auf den Arm zu nehmen stand eigentlich nicht zur Debatte.
Eine zeitlang habe ich zwar auf eine kleine Truppe von Kindern aufgepasst um mir ein paar Kröten dazuzuverdienen.
Aber die waren echt gediegen und auch schon ein bisschen größer.
Darüber nachzudenken, wann ich Kinder haben will? Undenkbar!
Überhaupt darüber reden, wann ich wieviele Kinder haben möchte? Äh nö, danke!

warum wollte ich keine Kinder?

Im Grunde genommen wollte ich einfach nur nicht so schnell Mutter werden.

Mir war klar, dass ich mit zunehmendem Alter auch ein Kind bekommen wollen würde. Aber mit Anfang 20 wollte ich meine Zeit mit Ausgelassenheit genießen und die volle Aufmerksamkeit von meinem Freund genießen.
Ich habe eine fast 10 Jahre jüngere Schwester, die immer unsere kleine Prinzessin war. Bei mir war die Erziehung eher streng und sehr sachlich – heute bin ich dankbar dafür. Aber die Tatsache, dass meine kleine Schwester in meinen Kinderaugen einiges leichter hatte als ich, hat mich abgeschreckt selber Mutter zu sein.
Die Angst zu versagen, war sehr groß. Die Angst ein Kind nicht glücklich machen zu können. Diese Angst nicht genug Liebe für so ein Wesen zu haben, das auch mal schwierig sein kann.
Mit 21 Jahren schwanger zu sein, ist zwar nicht ungewöhnlich oder extrem jung. Aber der Zeitpunkt war denkbar ungünstig.
In den Monaten haben sich so viele Dinge verändert und in meinem Leben geändert, die ich gerne einfach erlebt hätte.
Eine junge Mutter zu sein erschien mir einsam. Keine meiner oder unserer Freunde hatten zu der Zeit Kinder.
So viele Neuerungen musste ich bewältigen und bedenken, gerade eben war ich noch nur eine einzelne Person.
Im nächsten Moment war ich für einen weiteren Menschen verantwortlich.

Heute ist Benaja schon 5 Jahre alt und ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen.
Er gibt meinem Leben einen viel tieferen Sinn. Für ihn muss ich stark sein und muss mich stetig weiterentwickeln.
Mit 26 Jahren zähle ich noch immer zu den jungen Müttern, aber fühle mich meinen damit einhergehenden Aufgaben gewachsen.
Natürlich bin ich in meiner Freizeitgestaltung eingeschränkter als andere Mädels in meinem Freundeskreis.
Das ist aber nichts, was mich traurig macht. Wenn ich mal feiern gehen möchte, findet sich dafür eine Möglichkeit.
Abends essen gehen? Mit Benaja kein Problem, der benimmt sich nämlich sehr gut.
Jetzt habe ich auch mehr Kontakt zu anderen (jungen) Müttern und wir unterstützen uns wo wir können.
Ein Kind zu bekommen war definitiv das beste und schönste Ereignis in meinem Leben.
Tatsächlich ist sogar der Wunsch vorhanden irgendwann ein zweites Kind zu bekommen.

Habe ich hier auch junge Mütter, die ähnliches durchgemacht haben oder vielleicht gerade durchmachen?

Mit diesem Outfit möchte ich einmal mehr zeigen, dass ich kein Fashionblogger bin.
Ich zeige Euch, was ich tagtäglich trage – meinen persönlichen Stil eben. Genau das macht mir Spaß und genau damit möchte ich Euch in Zukunft versorgen.
Kurze Röcke haben es mir diesen Sommer angetan und ich habe so gut wie gar keine kurzen Hosen getragen.
Auf Instagram konntet Ihr verfolgen, dass ich viel mit dem Rad unterwegs war. Auch dabei waren diese Röcke angenehm zu tragen.
Dieser Rock war ein Schnapper im H&M Sale. Das gestreifte Shirt habe ich schon so lange und trage es immer sehr gern auch wenn es durch die Querstreifen etwas aufträgt.
Die Nike Cortez habe ich via Kleiderkreisel gekauft. Meine Strategie ist es seit langer Zeit, immer erst auf Kleiderkreisel zu suchen.
Habe ich ein spezielles Teil im Kopf, das ich kaufen möchte versuche ich es dort zu finden. Ich bilde mir ein, dass ich damit allen etwas Gutes tue – im Sinne von weniger waste 😉

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
Xx, Vanessa

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